Auf dem Weg zum „Abel Tasman“

Huhu Ihr Lieben! 🙂

Die Zivilisation hat uns wieder!;)

Nach 6 Übernachtungen im Zelt und 7 Tagen Wanderung auf dem „Abel Tasman“ sind wir wieder zurück und freuen uns nach so einem langen Zeitraum immer wieder sehr über die sonst so gewöhnlichen Annehmlichkeiten wie Dusche, Bett und Internet! 🙂

Was haben wir eigentlich gemacht?

Im Norden der Südinsel Neuseelands ist der „Abel Tasman Nationalpark“ angelegt. Der Nationalpark ist zugleich auch der Ausgangspunkt für den berühmten „Abel Tasman – Coast Track“. Eine 51km lange Wanderung die mit zu den neun besten Wanderungen in ganz Neuseeland zählt und vorwiegend an der Küste entlang führt. Einundfünfzigtausend Meter Meerblick? Na, wenn das nicht neugierig macht! Mehr hat es nicht gebraucht und wir waren am Haken!

Doch bis es soweit war mussten wir noch eine Zitterpartie überstehen. Nachdem wir Ö in Wellington am Bahnhof verabschiedet haben warteten ungeduldig neue Herausforderungen auf uns. Aus Sympathie zum Ö sollte unser kompletter Tag auch aus Reisen bestehen. Von Wellington (im Süden der Nordinsel) nach Picton (im Norden der Südinsel) und dann weiter mit dem Bus zum Abel „Tasman Nationalpark“. Oder anders gesagt: „von oben nach unten und dann von rechts-oben nach links-oben“. Geplante Ankunft am Nationalpark war abends ca. 18:00 Uhr. Nach dieser Rechnung blieben uns noch 2 volle Tage für die Vorbereitungen – so der Plan!:)

Direkt auf der Fähre haben wir unseren Busfahrer aufgesucht (die Fahrer Reisen auch von Nordinsel zur Südinsel), um uns auf der Anwesenheitsliste abzuhaken. A B E R?.. Der Fahrer konnte uns auf seiner Liste nicht finden!?! Wie nicht finden? Bitte nochmal lesen! Und? Immer noch nichts! Aber wir haben doch gestern noch alles schnell geprüft! Und da lag auch das Problem: „schnell“. Wir haben nicht gemerkt, dass wir einen Tag zu früh gestartet sind. Oh Oh – einen Tag zu früh und das mitten in der Hochsaison? Das treibt einen dann doch die ersten Schweißperlen auf die Stirn! Denn im Januar / Februar ist „Flexibilität“ ein Fremdwort für die Übernachtungs- und Transportbranche in Neuseeland und zu guter letzt ist unser Bus auch voll belegt! Also kein Platz für Panne! 🙁 Unsere einzige Chance – in Picton sind Fahrgäste die es sich anders überlegt haben ohne es im Online-System zu ändern. Da saßen wir nun, am Beginn unser 4 stündigen Überfahrt und dem Ungewissen wie es weitergeht. Es gab immerhin noch eine Chance, aber bis dahin haben wir über mögliche alternativen Nachdenken müssen. Furchtbar!;)

…und ich kann Euch sagen, wir hatten echt Glück bei der Sache! In Picton sind mind. 2 Gäste nicht erschien und damit war Panne wieder „geplant“ onBoard!;)
(und eine Übernachtung im Nationalpark konnten wir uns am gleichen Abend auch noch organisieren)

In den letzten Tagen hatte uns das Wetter Bauchschmerzen gemacht. Es gab viel Regen und so war auch für das kommende Wochenende Dauerregen und Sturmwarnung angesagt. Am Montag sollte unsere 7 tägige Tour starten und auf einen Sturm im Zelt würden wir gerne verzichten. Die Erfahrungen aus den USA hatten uns gelehrt vor solchen Touren professionelle Wettervorhersagen aus dem „Visitor Center“ zu erfragen! Die Antwort des Mitarbeiters ließ dann auch unser Gesicht erstrahlen. Die kommende Woche ist voller Sonnenschein und wir können unbesorgt unsere Tour genießen. Dann kann es also los gehen!:))

Was wir gesehen und erlebt haben möchten wir unbedingt mit Euch teilen. Aber dieses Mal wollen wir es anders Gestalten. Jeder Tag bekommt einen eigenen Bericht und eine schlankere Auswahl an Fotos. In den nächsten Tagen geht es los – haltet die Wanderschuhe bereit!;)

Übrigens, unsere Tageswanderung durch den Tongario zählt übrigens auch zu den „9 Great Walks“.

Viele Liebe Grüße aus Neuseeland!
Eure Weltenbummler

Willkommen zurück ZuhausÖ!

Hey Lieber Ö, hallo liebe Panne-Leser

wir sind froh, dass unser Ö die mind. 37 stündige Reise von Wellington bis nach Hause gut und sicher überstanden hat!! Nun hat ihn das frostige Deutschland wieder und noch besser, der Winter hat auf ihn gewartet, hoffentlich mit Schnee und Sonnenschein! 🙂

Wir freuen uns über deine Zeilen lieber Ö und sind begeistert das Du Dich vollkommen auf das Backpacker-Leben – mit all seinen Höhen und Tiefen – einlassen konntest. Es ist schön zu lesen, dass Du daran Spaß hattest diesen Teil der Reise live mit Panne zu erleben!

Nachdem du Alaska gemeistert hattest, wurdest du nun in Neuseeland vor neue Herausforderungen gestellt. Weiterlesen

Wellington und der Sturm des Abschieds

Moin Ihr Lieben,

weiter geht die Geschichte: Slim war nun unser neuer und mein letzter STRAY- Fahrer und am Anfang bewegte uns nur die eine Frage: wie um Himmels Willen kam Slim zu seinem Namen 🙂 ?

Um 9 Uhr starteten wir von National Park aus in Richtung Wellington, der Hauptstadt Neuseelands. Mit rund sechs Stunden Fahrzeit eine ziemlich lange Tour, auf der außer einem Kaffeestop und einer Runde „The Bomb“ im Burger King (so heißt ein Backpackerdollar-freundliches Menü hier- nur 14 NZD für uns alle drei) passierte unterwegs nichts aufregendes. Also machten wir abwechselnd die Augen zu oder nuggelten an unseren Thermokaffeebechern. Weiterlesen

PannÖ crossed den Vulkan

Good morning aus National Park,

6 Uhr am Montagmorgen klingelten die Wecker uns wach und nach einer kurzen Shuttlebusfahrt starteten unsere durchtrainierten Körper um 7.52 Uhr den „Tongariro Alpine Crossing“. Auf pannö warteten rund 20 Kilometer auf einer der beliebtesten, landschaftlich abwechslungsreichsten und sicherlich auch anspruchsvollsten Tageswanderrouten der Welt. Immerhin sind pro Tag in der Saison rund 1.000 Leute hier unterwegs. Die Warnschilder und Infoflyer ließen keinen Zweifel daran, dass dies kein Spaziergang werden würde. Meine erfahrenen Reiseleiter Anne und Pat hatten jeden freien Quadratmillimeter Fläche unserer beiden Rucksäcke voll gestopft mit warmen Klamotten, Wasserflaschen, Powerade, Sandwiches, Schokolade, Haribo’s, Obst, Sonnencreme, Voltaren und Blasenpflastern. Glaubt mir: nichts von diesen Dingen haben wir umsonst umher geschleppt. Also dann- lassen wir die Warnschilder hinter uns und starten dieses neue Abenteuer. Übrigens führt die Strecke 850 Meter hinauf bis auf 1.967 Meter und dann wieder 1,3 km hinunter bis auf 600 Meter.

Ach ja: um den Tag noch etwas spannender zu machen, gab es noch etwas zu beachten: der Shuttle holte uns am Ende der Strecke wieder ab, und zwar Punkt 16 Uhr. Auf der gesamten Strecke gab es Teilabschnitte mit Zeitangaben und man war gut beraten, diese Zeiten irgendwie zu schaffen, um am Ende den Shuttle noch zu erreichen. Ein Privatshuttle bei verspätetem Eintreffen hätte uns extra mindestens 150 Dollar gekostet und das sind umgerechnet in die panne- Währung 1.500 Backpackerdollar :-). Ohje, wenn das nun keine Motivation ist, um pünktlich das Ziel zu erreichen.

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Vier Betten und ein Mülleimer…

Hey, Hello, Kia Ora,

nachdem Anne und Pat ihren Skydive souverän und völlig cool geschafft haben, haben wir einen freien Tag in Taupo genossen. Schön auspennen, gemütlich frühstücken, durch die Stadt und am See entlang schlappen, Fotos anschauen, dazu Bacardicola auf der Zunge tanzen lassen und: -Achtung sehr geil für ein Hostel!- den kostenfreien Whirlpool im Garten nutzen.

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Panne fällt aus allen Wolken…

Kia Ora Ihr Lieben,

heute schreibe ich (Pat) euch aus Taupo und ich freue mich sehr – nach längerer Pause – einen Bericht zu veröffentlichen. Das Thema heute ist wortwörtlich Atemberaubend!

Alles begann mit einer Inspiration durch ein T-Shirt und der Weisheit „fear is temporary, achievement is permanent“. Was so viel bedeutet wie „Angst bleibt nur für den Moment, ein erreichtes Ziele bleibt für immer“. Diese Weisheit und der daneben aufgedruckte Fallschirmspringer hat uns von Ecuador bis nach Taupo begleitet und aus einer Inspiration wurde jetzt Wirklichkeit! 🙂

Mittwoch, 11. Januar 2017, vormittags.

Wir sind zurück vom Baden im heißen Fluss und bereiten uns auf die Weiterfahrt nach Taupo vor. Eine Frage musste ich mit Natalie (unserer Busfahrerin) zuvor aber noch klären und die Antwort auf meine Frage: „ob es heute noch klappt“ ließ mein Herz sofort schneller schlagen. Jetzt war es fest ausgemacht! Wir (Anne & Pat) werden heute Nachmittag einen Tandem-Fallschirmsprung aus ca. 3600m Höhe wagen!!!:)

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