Abschied von Alaska…

Neuer Tag, neues Abenteuer- genau so seelig wie wir eingeschlafen sind, wachten wir auch wieder auf- gegen 9 kamen die ersten aus dem Zelt gekrochen- ich glaub das war der längste Langschlaftag dieses Urlaubs :-). Anne hatte inzwischen eine handfeste Erkältung und Ö nach wie vor Schnupfen hatschiiii und Knie autschiiii – wir hatten also einstimmig beschlossen heute mal eine ruhige Kugel zu schieben und auf die geplante Bergwanderung zu verzichten. Also haben wir gemütlich gefrühstückt- gut, nicht ganz so gemütlich, denn es plätscherte Regen auf uns und alles, was auf dem Tisch stand. Aber auch das hat ja Vorteile: die Kaffeetasse wurde nicht so schnell leer :-). Pünktlich nach dem Frühstück verzog sich der Regen und wir schlenderten in Richtung McCarthy. Als erstes wollten wir heute mal das Örtchen inmitten der Wildnis etwas genauer erforschen. So lange würde die Tour ja wohl nicht dauern- Ihr erinnert Euch- 28 Einwohner :-). Weiterlesen

Wir hiken den Gletscher und singen „Holz“…

HuHu liebe Panne-Fans,

mein Chefadministrator Pat hat gerade geschrieben, dass wir gestern den Spitzenwert an Klicks auf der Panne-Website hatten. Yeah Leute, macht weiter so! Angespornt von diesem Ergebnis schreib ich doch glatt sofort den nächsten Beitrag. Und ich hab‘ noch ’ne Belohnung für Euch treue Leser :-). Kennt Ihr das auch- dass man einen bestimmten Song mit einem bestimmten Urlaub verbindet und man ihn nie wieder los wird? DJ Pat hatte für uns alle auch einen solchen Song vorbereitet und ich sag Euch: er lief rauf und runter, runter und rauf, Tag und Nacht, immer, und immer, und immer wieder. Sogar Anne hat nach ein paar Tagen jede Textzeile sicher mitzwitschern können :-). Irgendwie passt das Lied aber zur Reise und damit Ihr etwas vom „Panne-Alaska-Fieber“ mitbekommt, dreht die Lautsprecher auf, schließt die Augen, genießt den anspruchsvollen Song und träumt Euch in die mit viel Holz bewachsene weite Landschaft Alaska’s: Weiterlesen

Im Privatjet zu den Gletschern…

Hey liebe Panne-Fans,

es ist Sonntagfrüh, für mich Halbzeit in Alaska, und inzwischen habe ich meine Hoffnung auf einen Ausschlaftag im Urlaub aufgegeben :-). Auch heute haben wir ein straffes Tagesprogramm zu bewältigen: wir reisen von Fairbanks aus in den 370 Meilen entfernten „Wrangell-St.-Elias-Nationalpark“, dem größten Nationalpark der USA im Südosten Alaska’s mit einer stolzen Fläche von über 53.000 qkm. Die Fahrzeit ist mit über 7 Stunden angegeben und inzwischen wissen wir, dass wir diese langen Zeiten hier in Alaska auch brauchen werden. Also heißt es trotz einer kurzen Nacht wieder um 8 Uhr aufstehen, duschen, frühstücken, Auto packen und ab auf den Highway. Weiterlesen

Kurz mal zum Nordpol :-)…

Was macht man an einem regnerischen Samstag in Fairbanks? Hier gibt es eine Standardtouristenversion und eine panne- Version. Der Standardtouri würde sich bestimmt die zweitgrößte Stadt Alaska’s anschauen, vielleicht via Stadtrundfahrt, ein Museum besuchen, schön essen gehen. Klingt gut, aber es gibt ja noch die panne- Version und ich kann Euch sagen: die ist viel viel cooler 🙂 und sah dann so aus: obwohl man ausschlafen könnte: früh aufstehen, in der Badewanne abwaschen, einen Walmart besuchen, dann kurze Stippvisite am Nordpol einlegen und Santa „Hallo“ sagen, etwas Wellness tanken und zum guten Schluss mexikanisches Fast Food genießen.  Weiterlesen

Der Denali im Zauberkleid- natürlich nur für Panne…

Am Mittwochfrüh sollte es also beginnen, unser Wildnisabenteuer Nummer Eins. Nachdem die Rucksäcke gepackt und die Zelte abgebaut waren, stellten wir unsere mobile Chryslerwohnung am Overnightparkplatz ab und stiegen um 11 Uhr in einen dieser legendären grünen Denali- Busse. Irgendwie war sofort klar, dass schon die Fahrt im „Camper Bus“ ein Abenteuer für sich werden sollte. Wir pressten uns in die typisch amerikanischen Ledersitze, machten die Kameras startklar, naschten noch ein- zwei unserer inzwischen heiß und innig geliebten Twix und ab ging’s. Entlang der etwa 140 Kilometer langen „Park Road“ durch den Denali. Über sechs Stunden waren im Fahrplan angegeben und: die waren auch notwendig, denn der Bus stoppte nicht nur an den Plumpsklostationen unterwegs (die übrigens sauberer waren als in so manchem Motel), sondern auch auf Zuruf der Fahrgäste, zum Beispiel wenn Tiere in Sichtweite waren. Unser Busfahrer machte uns auf den wunderbar blauen Himmel und den strahlenden Sonnenschein aufmerksam, die wir vor lauter Abbau- und Umpackstreß noch gar nicht richtig bemerkt hatten. Er schwärmte förmlich über das Wetter und schon nach ein paar Kilometern wurde uns auch klar warum: da strahlte uns ein riesiger puderzuckerbedeckter Berggipfel an- der Mount McKinley- oder auch Denali. Mit 6.190 Metern der höchste Berg Nordamerikas und -was die Höhe der Bergwand vom Boden aus gemessen angeht- sogar der höchste der Welt. Anne war jetzt schon förmlich aus dem Häuschen und überglücklich. Später erfuhren wir auch noch einmal wie besonders das ist. Im Visitor Center malten die Nationalparkranger jeden Tag ein kleines Bild über die Wetterlage und die Sicht zum Denali. Und seit Ende Mai gab es vielleicht so 10 Tage, an denen richtig klare Sicht herrschte- und einer davon war nun also heute. Wir hatten übrigens gedanklich eine Art Checkliste erstellt, von Dingen die wir unbedingt sehen wollten. Mit dem wolkenfreien Blick zum Denali hatten wir also Check 1. Aber es sollte noch besser kommen- später ;-). Weiterlesen