Das weiße Marmor Mausoleum: Taj Mahal

Huhu Ihr Lieben!

Da sind wir wieder!:)

Heute feiern wir ein besonderes Jubiläum. Panne veröffentlich heute mit dem Taj Mahal Bericht den 100sten Artikel!!! Wooohooo

Dass es doch einmal so viele Berichte werden würden, hätten auch wir nicht erwartet!

Wie ihr ja nun schon wisst, befindet sich Panne gerade in Indien. Nach unserem 3-wöchigem Yogaprogramm, stand nun zum Abschluss für Panne noch ein Highlight auf dem Programm! Wenn wir schon einmal in Indien sind, dann wollten wir unbedingt den Taj Mahal besuchen – das wohl bekannteste Grab der Welt!

Da wir ja inzwischen an unserem letzten Ziel angekommen sind, lässt es sich Panne nun noch einmal in einem sehr schönen Hotel in Delhi gut gehen. Nach zwei sehr entspannten Tagen, haben wir uns ins Taxi gesetzt und sind nach Agra gefahren. Da es bereits sehr früh am Morgen losging, war die Verkehrslage noch recht entspannt. Nach einem kleinen Wirrwarr an Baustellen in Delhi, hat es unser Fahrer trotz nicht vorhandenem Navigationsgerät irgendwie geschafft, den Weg auf den Express Highway zu finden und nach ca. 3.5 Stunden Fahrt waren wir dann endlich in Agra! Als der Fahrer den mautpflichtigen Highway verließ, spürte man sofort wieder das indische Verkehrschaos – sagen wir es mal so: es ist nichts für schwache Nerven! Während man auf Bali aus einer Spur 3 gemacht hat und nur langsam vorankam, kann man hier aus 2 Spuren, schnell einmal 5 Spuren machen und mit 100km/h zwischen Autos, Fahrrädern, Rikshas, Rollern, Kühen und Fußgängern mit Augen zu durchheizen! Wir müssen sagen, wir sind froh, dass wir hier nicht selber fahren müssen – das wäre kaum vorstellbar!

Am Ticketcounter des Taj Mahal angekommen, haben wir mal wieder feststellen müssen, dass es hier – wie auch in Südamerika – gesonderte Eintrittspreise für Ausländer für Sehenswürdigkeiten gibt, die sich um ein sehr Vielfaches unterscheiden: zahlt der Inder 50RS (ca. 70 Cent) Eintritt, zahlt der Ausländer gleich einmal 1000RS (ca.€14) Eintritt – man stelle sich das einmal andersherum in Deutschland vor….! Aber gut – so ist es nun mal und hat sicherlich auch seine Gründe!

Vom Ticketcounter haben wir einen kleinen Spießroutenlauf bis zum eigentlichen Eingang hingelegt! Auf dem Weg wurden wir unzählige Male gefragt, ob wir nicht einen Transport (Pferdewagen, Riksha, Rolle – alles im Angebot) haben möchten! Daneben wollte sich natürlich auch jeder als Tourguide anbieten! Die Shops an der Seite, welche um Aufmerksamkeit buhlten nicht zu vergessen!

Wenn man es schafft an dieser Stelle die Ruhe zu bewahren und sich nicht stressen zu lassen, kann man bei angenehmen 40 Grad Temperatur das Eingangstor mühelos erreichen ,-) ! Nach ein paar Sicherheitskontrollen, stand Panne nun endlich am Eingang zum Taj Mahal! Der Taj Mahal ist ein Mausoleum für die verstorbene Lieblings-Frau eines Großmoguls Indiens. Mumtaz Mahal starb bei der Geburt des 14. Kindes! Das Mausoleum wurde nach ihrem Tod vom Großmogul (von 1631 bis 1648) errichtet und besteht vorwiegend aus weißem Marmor! Um das eigentliche Hauptgebäude befinden sich 4 Minarette – also Türme für die Gebetsrufe der Muslime.

Heute ist der Taj Mahal vor allem bei frisch verheirateten Paaren beliebt, da ihm nachgesagt das er die Liebe dauerhaft und beständig macht. Das Gebäude selbst hat uns wirklich sehr beeindruckt! Es ist sicherlich aus architektonischer Sicht ein Meisterwerk und das Auge kann es gar nicht richtig fassen! Natürlich sind wir auch in das Innere des Hauptgebäudes gegangen wo die Grabstätte von Mumtaz Mahal liegt. Ihr Ehemann wurde später direkt daneben beerdigt, was nicht den symmetrischen Mustern der ganzen Anlage entspricht. Den Legenden nach wollte der Großmogul angeblich ein identisches Gebäude in schwarz auf der anderen Flußseite für sich errichten. Dazu kam es wohl aber nicht mehr, da er von seinem Sohn entmachtet und im Roten Fort eingesperrt wurde…

Da man von den Grabstätten keine Fotos machen darf, haben wir dies im Gegensatz zu vielen anderen Besuchern respektiert. Es war um ehrlich zu sein irgendwie traurig zu sehen, dass der Taj Mahal von vielen (v.a. auch Einheimischen) ohne Respekt behandelt wurde. Die Trillerpfeife der „Wachleute“ schrillte im Sekundentakt, was die Meisten jedoch nicht wirklich störte oder abhielt – die Wachleute griffen aber auch nicht durch! Auch der Marmor wurde überall mit schweißigen Händen betatscht und man fragt sich, wie lange der Taj noch so erhalten bleiben wird?! Das fanden wir persönlich sehr schade und können mit unseren Denkweisen nicht nachvollziehen. Aber wir befinden uns eben in Indien! Nichtsdestotrotz haben wir den Anblick des Taj Mahal genossen und sind froh dieses Kunstwerk aus weißem Marmor gesehen zu haben!

Danach haben wir dann natürlich auch noch einen Stopp am Roten Fort eingelegt, einer Festungs- und Palastanlage, ebenfalls aus der Mogulzeit. Der Bau wurde zunächst mit rotem Sandstein begonnen, später mit weißem Marmor weitergebaut.

Ps.: Vielleicht mag sich der Bericht zunächst etwas negativ anhören, das ist aber nicht die Intension! Wir sind Gast in einem anderen Land, mit einer ganz eigener Kultur. Manche Gewohnheiten sind sicher ungewöhnlich für uns Europäer und bei hohen Temperaturen auch noch anstrengender als sonst. Aber das macht eben das Land aus. Also wenn ihr Indien und das Taj Mahal erkunden wollt – nur zu!! – es ist es definitiv eine Reise wert! 🙂

Aber nun genug mit den ganzen Informationen, wir wissen ihr wollt lieber ein paar Bilder sehen…

Ganz liebe Grüße aus Indien,

eure Weltenbummler!

Panne ist happy über einen wunderschönen Tag!

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