Milford Track – eine der schönsten Wanderrouten der Welt!

Hey ihr Lieben,

nach der Abel Tasman Wanderung ging es für uns über Queenstown (bekannter Ort für Bungee Jumping) weiter nach Te Anau. Te Anau ist der Ausgangspunkt für Wanderfans, denn von hier aus kommt man zu sehr vielen Wandertouren rund um die Fjorde. Wir hatten bereits sehr lange im Voraus den Milford Track gebucht, eine 4 tägige Wanderung durch den Milfordsound, angeblich eine der schönsten Mehrtagestouren auf der Welt – diese 53,5 km wollte Panne unbedingt sehen! Weiterlesen

Abel Tasman – die letzten zwei Tage!:)

Hey Wanderfreunde!

Die Awaroa Bucht verschafft uns eine willkommene Ruhepause. Das interessante am Camping an abgelegenen Orten wie diesen ist die Abhängigkeit vom Tag- /Nachtrhythmus. Bis auf die eigene Taschenlampe und dem Mond gibt es keine weitere Lichtquelle. Wenn es abends um 09:00 Uhr dunkel wird, dann fällt es schwer bis tief in die Nacht aufzubleiben und zum Ausgleich wacht man oft auch schon nach Sonnenaufgang wieder auf. Es gibt einem das Gefühl der eigenen Natur wieder etwas näher zu kommen. ?

Einen Plan für den freien Vormittag- / Nachmittag in Awaroa gab es bisher nicht. Am Abend davor hätten wir auch gerne auf die freie Zeit des nächsten Tages verzichtet, denn der ganze Campground war übersäht mit Mosquitos die von Zurückhaltung nicht die Spur Weiterlesen

Tag 4 – Auf zur Awaroa Bay

Guten Morgäääähhnnn Ihr Lieben!:)

Nachdem wir nun früher zu Bett gegangen sind als geplant waren wir am Tag 4 super ausgeschlafen! Ein gutes Gefühl übrigens. 🙂

Unser heutiges Tagesziel „Awaroa Bay“. Eine 11km lange Wanderung mit einem gehörigen Anteil einer Inlandswanderung. Bisher sind wir den Wäldern immer fern geblieben, bis auf „Cleopatra‘s Pool“, aber sie machen einen sehr interessanten Eindruck. Neben der Inlandswanderung habe ich heute aber noch ein persönliches Highlight. Denn in der ganzen Abgeschiedenheit soll es an unserem Campground ein Café geben, das kühles Bier ausschenkt und Pizza aus eigener Hand zubereitet. So hat es uns der Mann von der iSite (Visitor Center) vorausgesagt. Auf diesen Tag habe ich mich sogar schon vor Beginn der Tour gefreut und wir haben ein Abendessen und einmal Frühstück im Café geplant!;)

Das Wetter war wieder gut und der Wind hatte sich bereits in der Nacht gelegt. Somit gab es wieder Chancen für die Sandfliegen und Hummeln. Deshalb – schnelles Frühstück und Weiterlesen

Tag 3 – Auf dem Weg zur Bark Bay

Tag 3 – Auf dem Weg zur Bark Bay

Die zweite Nacht war etwas anstrengend. Am vergangen Abend haben wir noch neue Zeltnachbarn bekommen. 2 Familien mit insgesamt 3 Kindern (unter anderem ein Kleinkind) haben ihr Lager um uns herum aufgeschlagen. Gedanklich hatten wir uns schon auf eine unruhige Nacht eingestellt und damit sollten wir auch recht behalten. Allerdings nicht wegen dem Kind, vielmehr hat einer der Väter den ganzen Campground zusammen gesägt und gegen ein richtiges Schnarchen kommen auch zwei dünne Zeltwänden nicht an. Zu unserer Überraschung standen am nächsten Morgen noch alle Bäume. 😉
Aber auch die unruhige Nacht hat uns nicht daran gehindert verspätet zu starten. Ganze 30min später als geplant haben wir endlich die Rucksäcke aufgesetzt und uns auf den Weg zur Bark Bay gemacht. Da wir noch den „Sidewalk“ zum „Cleopatra’s Pool“ machen wollten, haben wir uns von einen guten Zeltplatz am Campground gedanklich verabschiedet.
>>Es zählt der Weg und nicht der Platz den wir durch schnelles Wandern am Campground ergattern können.<< Das war unsere Prämisse! Überraschenderweise mussten wir uns öfters daran erinnern, nicht wegen eines guten Platzes „durchzurennen“. Weiterlesen

Abel Tasman – auf zum Te Pukatea Beach (Tag 1 & 2)

Huhu Ihr Lieben,

oh je, nun sind mindestens 3 Wochen seit dem letzten Beitrag vergangen und ich habe euch in den Wanderschuhen stehen lassen! Das tut mir wirklich leid! In den letzten 3 Wochen ist viel passiert bei Panne, aber machen wir einen Schritt nach dem anderen und damit zurück zu unseren fantastischen Abel Tasman Walk. Also keine Angst uns geht es gut, wir sind nur zu viel unterwegs…

Fakten zum Abel Tasman Walk

6 Übernachtungen, 7 Tage laufen
51km Wanderweg entlang der Küste im Norden der Südinsel (eine Richtung)
1 Zelt, 2 Schlafsäcke, 2 Isomatten, Gaskocher und 3 Butangas Büchsen
2 Wiederauffüllbare Wasserflaschen (ein echter Gewinn & Umweltschonend)
Essen und Kleidung für 6 Tage
Blasen- und Heftplaster!;) Weiterlesen

Auf dem Weg zum „Abel Tasman“

Huhu Ihr Lieben! 🙂

Die Zivilisation hat uns wieder!;)

Nach 6 Übernachtungen im Zelt und 7 Tagen Wanderung auf dem „Abel Tasman“ sind wir wieder zurück und freuen uns nach so einem langen Zeitraum immer wieder sehr über die sonst so gewöhnlichen Annehmlichkeiten wie Dusche, Bett und Internet! 🙂

Was haben wir eigentlich gemacht?

Im Norden der Südinsel Neuseelands ist der „Abel Tasman Nationalpark“ angelegt. Der Nationalpark ist zugleich auch der Ausgangspunkt für den berühmten „Abel Tasman – Coast Track“. Eine 51km lange Wanderung die mit zu den neun besten Wanderungen in ganz Neuseeland zählt und vorwiegend an der Küste entlang führt. Einundfünfzigtausend Meter Meerblick? Na, wenn das nicht neugierig macht! Mehr hat es nicht gebraucht und wir waren am Haken!

Doch bis es soweit war mussten wir noch eine Zitterpartie überstehen. Nachdem wir Ö in Wellington am Bahnhof verabschiedet haben warteten ungeduldig neue Herausforderungen auf uns. Aus Sympathie zum Ö sollte unser kompletter Tag auch aus Reisen bestehen. Von Wellington (im Süden der Nordinsel) nach Picton (im Norden der Südinsel) und dann weiter mit dem Bus zum Abel „Tasman Nationalpark“. Oder anders gesagt: „von oben nach unten und dann von rechts-oben nach links-oben“. Geplante Ankunft am Nationalpark war abends ca. 18:00 Uhr. Nach dieser Rechnung blieben uns noch 2 volle Tage für die Vorbereitungen – so der Plan!:)

Direkt auf der Fähre haben wir unseren Busfahrer aufgesucht (die Fahrer Reisen auch von Nordinsel zur Südinsel), um uns auf der Anwesenheitsliste abzuhaken. A B E R?.. Der Fahrer konnte uns auf seiner Liste nicht finden!?! Wie nicht finden? Bitte nochmal lesen! Und? Immer noch nichts! Aber wir haben doch gestern noch alles schnell geprüft! Und da lag auch das Problem: „schnell“. Wir haben nicht gemerkt, dass wir einen Tag zu früh gestartet sind. Oh Oh – einen Tag zu früh und das mitten in der Hochsaison? Das treibt einen dann doch die ersten Schweißperlen auf die Stirn! Denn im Januar / Februar ist „Flexibilität“ ein Fremdwort für die Übernachtungs- und Transportbranche in Neuseeland und zu guter letzt ist unser Bus auch voll belegt! Also kein Platz für Panne! 🙁 Unsere einzige Chance – in Picton sind Fahrgäste die es sich anders überlegt haben ohne es im Online-System zu ändern. Da saßen wir nun, am Beginn unser 4 stündigen Überfahrt und dem Ungewissen wie es weitergeht. Es gab immerhin noch eine Chance, aber bis dahin haben wir über mögliche alternativen Nachdenken müssen. Furchtbar!;)

…und ich kann Euch sagen, wir hatten echt Glück bei der Sache! In Picton sind mind. 2 Gäste nicht erschien und damit war Panne wieder „geplant“ onBoard!;)
(und eine Übernachtung im Nationalpark konnten wir uns am gleichen Abend auch noch organisieren)

In den letzten Tagen hatte uns das Wetter Bauchschmerzen gemacht. Es gab viel Regen und so war auch für das kommende Wochenende Dauerregen und Sturmwarnung angesagt. Am Montag sollte unsere 7 tägige Tour starten und auf einen Sturm im Zelt würden wir gerne verzichten. Die Erfahrungen aus den USA hatten uns gelehrt vor solchen Touren professionelle Wettervorhersagen aus dem „Visitor Center“ zu erfragen! Die Antwort des Mitarbeiters ließ dann auch unser Gesicht erstrahlen. Die kommende Woche ist voller Sonnenschein und wir können unbesorgt unsere Tour genießen. Dann kann es also los gehen!:))

Was wir gesehen und erlebt haben möchten wir unbedingt mit Euch teilen. Aber dieses Mal wollen wir es anders Gestalten. Jeder Tag bekommt einen eigenen Bericht und eine schlankere Auswahl an Fotos. In den nächsten Tagen geht es los – haltet die Wanderschuhe bereit!;)

Übrigens, unsere Tageswanderung durch den Tongario zählt übrigens auch zu den „9 Great Walks“.

Viele Liebe Grüße aus Neuseeland!
Eure Weltenbummler