Galapagos – Teil 3: Bootcruise: Einzigartiges Galapagos!!!

Hallo ihr Lieben,

Unsere bisherige Zeit auf Santa Cruz und San Cristobal war fantastisch! Wir hatten uns jedoch zu Beginn unserer Reise vorgenommen, wenn wir es bis hierherschaffen, dann schauen wir auch ob wir Last Minute noch eine Bootstour um die Inseln buchen können. Laut unserem Reiseführer sind diese Bootstouren vor Ort deutlich billiger und da wir nicht in der Hauptsaison hier sind, sollte es also auch kein Problem sein… Also gut, wir haben es versucht und zum Glück eine nette Agentur gefunden in der man Englisch gesprochen hat und eine 6 Tagestour um die westlich liegenden Inseln gebucht. Der Reiseplan sah dann wie folgt aus:

1.Tag: Boarding in Santa Cruz mit Schildkrötenfarm und Charles Darwin Center (ursprünglich Schnorcheln im Norden)

2.Tag: Insel Isabella: Tintoreras Islet und Puerto Villamil mit Schildkrötenfarm, Flamingos und Schnorcheln in der Bucht

  1. Tag: Insel Isabella: Moreno Point und Elizabeth Bay
  2. Tag: Fernandina Island & Vulcan Ecuador
  3. Tag: Santiago Island und Rabida island
  4. Tag: Daphne Island

Das war also der Plan… Leider kam es zunächst zu einer kleinen Änderung durch Probleme bei den ankommenden Flügen aus Ecuador, so dass wir am ersten Tag eine Schildkrötenfarm auf Santa Cruz besuchten (eine kleine Wiederholung für uns), aber von den Riesenschildkröten kann man ja nicht genug bekommen. Wir wurden von unserer Unterkunft abgeholt und lernten ein sehr nettes holländisches Pärchen kennen, mit denen wir zur Schildkrötenfarm gebracht wurden, wo wir dann den Rest der Mitreisenden kennen lernen sollten. Dort angekommen, waren wir jedoch alleine, keiner da??? Na gut, da haben wir uns die Zeit mit den Schildkröten vertrieben, die laufen da ja frei herum und man könnte ihnen Stunden zusehen. Irgendwann schien es dann auch plötzlich die Reisegruppe vom Flughafen dorthin geschafft zu haben und es gab erst mal ein Mittagessen und eine kleine Kennlernrunde! Mittagessen 😉 YEAHHH, das hatten wir schon länger nicht mehr (bei uns gab es nur noch Frühstück und Abendessen) und so haben wir erst mal mit Genuss die Suppe, den Fisch und das Dessert verschlungen!

Die Gruppe mit der wir die nächsten Tage verbringen sollten schien sehr nett, insgesamt sollten wir 12 Leute sein, aber es fehlten immer 2 Personen… Was soll man zu unserem netten Trüppchen sagen? Fast alle in unserem Alter und Langzeitreisende… Ja der Schnäppchenjäger-Backpacker Treff! Nach dem ersten Weiterlesen

Galapagos – Teil 2: San Christobal – mittags Hammerhaie und abends Seelöwen

Huhu Ihr Lieben,

hier sind wir wieder mit einem weiteren Bericht von den Galapagos Inseln.
Inzwischen ist die erste Woche in Puerto Ayora (Santa Cruz) vergangen und wir konnten Energie für die nächsten Tage sammeln. Mit der „Travel Agency Galapagos Dreams“ haben wir ein individuelles Abenteuer Paket für die nächsten 12 Tage geschnürrt. Der erste Teil des Paketes sind 3 Übernachtungen im „Hostal Albatros“ auf San Cristobal – die zweit älteste Insel im Galapagos Archipels.
P1210508_Galapagos_SAC_Wasserzeichen

Also hieß es Freitagmorgen, 06:20 Uhr am Pier von Santa Cruz zu sein, um in der nächsten Gepäckkontrolle die armen Sicherheitsleute mit unseren „Backpacks“ zu belasten. 😉 Im Halbschlaf haben wir dann Fragen zu frischen Obst, zufällig

eingepackter Erde oder Tiere wahrheitsgemäß beantwortet und durften ohne große Probleme den Pier passieren. Auf die Fähre – ein Schnellboot mit 3 großen Motoren – ging es mit Hilfe eines Wassertaxis. 26 Rettungswesten, Personen und Tickets wurden geprüft– alles stimmt überein – das „O.K.“ für die Motoren auf volle Fahrt in Richtung San Cristobal. Wie lange die Fahrt zu diesem Zeitpunkt dauern sollte war für uns ungewiss. Zudem habe ich mit einem unguten Gefühl festgestellt, dass wir auf dem Boot zwar rundum Windgeschützt sind, aber der Windschutz nur den Blick auf die Motoren frei gibt, damit wir auch die Chance haben einen Teil der Abgase von dem Motor einzuatmen. Gar nicht gut für den Pat. 😉 Mir blieb auch nicht viel Zeit darüber Weiterlesen

Galapagos – Teil 1: Santa Cruz – Mittagspause mit Seelöwen:)

Huhu Ihr Lieben,

hier bin ich wieder – nachdem ich meine alaskanische Erkältung erfolgreich niedergerungen habe, darf ich nun auch wieder schreiben. lach
Dies ist ein besonderer Moment auf unserer Reise, der erste Blogbeitrag von den Galapagos Inseln. Eine Inselgruppe im Pazifik, deren einzigartige
und vielfältige Tierwelt bereits schon in der Schule behandelt wurde. So schien es seither immer ein sehenswertes, aber dennoch weit entferntes und teures Ziel.
Aber jetzt sind wir tatsächlich hier und ich kann es nur im Slang beschreiben „VOLL GEIL!!!!“.;)

Auf dem Weg von New Orleans zu den Galapagos Inseln sind wir nicht zimperlich mit uns umgegangen. Der Plan: Am donnerstagnachmittag um 17:00 Uhr in New Orleans einsteigen und am Freitagmorgen 08:10 Uhr in Baltra auf den Galapagos aussteigen. Dazu bedarf es 3 Starts und Landungen, etliche Sicherheitskontrollen & Scans, die Uhr vor und zurückstellen (Zeitverschiebungen zwischen „New Orleans, Miami, Quito und Baltra“) und einfach „nicht schlafen“. 😉

Die größte Sorge war unser Gepäck– bei solchen Flugreisen mit vielem Umsteigen und Airline Wechsel ist es nicht ungewöhnlich, dass das Gepäck auf der Strecke bleibt. In New Orleans haben wir unser Gepäck „durchchecken“ lassen, das bedeutet, bei Flugzeugwechsel kümmern sich die Airlines um Gepäcktransport – letztlich das Sorglos Paket.
In Quito angekommen sagen wir noch aus Spaß zueinander „lass uns noch mal auf das Gepäckband schauen, nicht das unsere Rucksäcke doch drauf liegen“.

Und?…was meint ihr?…

Natürlich lagen sie drauf. Oh Nein !!!– kaum haben wir „Spanisch sprechendes Terrain“ betreten und schon dürfen wir unsere Kenntnisse unter Beweis stellen. 🙂 Aber wir wollen uns nicht beschweren – das gehört nun mal dazu!:) Zudem ist das am Flughafen meist doch kein Problem Englisch zu sprechen, oder? Wir haben uns stückweise die Infos zusammen gesucht und aus den weiteren Erfahrungen geschlussfolgert, dass unser Gepäck hier raus musste. Denn wer auf die Galapagos Inseln (zu 97 Prozent Nationalparkgebiet) möchte, muss sein Gepäck neu prüfen und EXTRA versiegeln lassen. Hier geht es weniger um Bedrohungen durch Terrorismus, sondern eher um das Einführen von Erden, Pflanzen oder Tieren die dem Ökosystem „Galapagos Inseln“ schaden könnten. Naja wir waren gespannt, schließlich hatten wir ja eine komplette Campingausrüstung dabei. Aber wie ihr ja dem letzten Bericht aus Alaska entnehmen konntet, haben wir vorsorglich das Campingzeug in der Dusche gewaschen und gesäubert und das Bad und Zimmer damit blockiert  😉
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New Orleans – „Es geht doch nichts über ein wenig Kolonialstil“

Hallo ihr Lieben,

nachdem unsere Urlaubsvertretung „Ö“ von der tollen Zeit und unseren großartigen Erlebnissen in Alaska berichtet hat wollen wir nun nach einer kleinen Verschnaufpause von unserer weiteren Reise berichten! Aber erst nochmal vielen Dank an „Ö“ für die brillanten Berichte – wir hatten eine super Zeit und haben die Wildnis zusammen gemeistert:) !!!

Also ihr Lieben, nun zu New Orleans! Wir hatten auf unserer Reise durch die USA immer wieder gehört wie toll NO (New Orleans) sei und dass es ganz anders sei! Wie man sich das genau vorstellen kann? Viele schöne Häuser im spanischen und französischem Kolonialstil, super Essen und Livemusik! Na dann mal auf in die Heimat des Jazz und der guten Küche. Nach 3 Monaten USA kann ja mal so richtig gute Küche mit italienischem, spanischem und französischem Einfluss nicht schaden!
In New Orleans gelandet, sind wir aus dem Flugzeug ausgestiegen und haben sofort ein völlig anderes Klima gespürt. Es war warm-schwül und roch vor allem sehr modrig! Um zu verstehen warum das so ist, sollte man wissen, dass NO auf einem Sumpfgebiet Weiterlesen

Abschied von Alaska…

Neuer Tag, neues Abenteuer- genau so seelig wie wir eingeschlafen sind, wachten wir auch wieder auf- gegen 9 kamen die ersten aus dem Zelt gekrochen- ich glaub das war der längste Langschlaftag dieses Urlaubs :-). Anne hatte inzwischen eine handfeste Erkältung und Ö nach wie vor Schnupfen hatschiiii und Knie autschiiii – wir hatten also einstimmig beschlossen heute mal eine ruhige Kugel zu schieben und auf die geplante Bergwanderung zu verzichten. Also haben wir gemütlich gefrühstückt- gut, nicht ganz so gemütlich, denn es plätscherte Regen auf uns und alles, was auf dem Tisch stand. Aber auch das hat ja Vorteile: die Kaffeetasse wurde nicht so schnell leer :-). Pünktlich nach dem Frühstück verzog sich der Regen und wir schlenderten in Richtung McCarthy. Als erstes wollten wir heute mal das Örtchen inmitten der Wildnis etwas genauer erforschen. So lange würde die Tour ja wohl nicht dauern- Ihr erinnert Euch- 28 Einwohner :-). Weiterlesen

Wir hiken den Gletscher und singen „Holz“…

HuHu liebe Panne-Fans,

mein Chefadministrator Pat hat gerade geschrieben, dass wir gestern den Spitzenwert an Klicks auf der Panne-Website hatten. Yeah Leute, macht weiter so! Angespornt von diesem Ergebnis schreib ich doch glatt sofort den nächsten Beitrag. Und ich hab‘ noch ’ne Belohnung für Euch treue Leser :-). Kennt Ihr das auch- dass man einen bestimmten Song mit einem bestimmten Urlaub verbindet und man ihn nie wieder los wird? DJ Pat hatte für uns alle auch einen solchen Song vorbereitet und ich sag Euch: er lief rauf und runter, runter und rauf, Tag und Nacht, immer, und immer, und immer wieder. Sogar Anne hat nach ein paar Tagen jede Textzeile sicher mitzwitschern können :-). Irgendwie passt das Lied aber zur Reise und damit Ihr etwas vom „Panne-Alaska-Fieber“ mitbekommt, dreht die Lautsprecher auf, schließt die Augen, genießt den anspruchsvollen Song und träumt Euch in die mit viel Holz bewachsene weite Landschaft Alaska’s: Weiterlesen