Monterey – Highway No.1

Huhu Ihr Lieben, 🙂

hier sind wir wieder, aus Buellton!
Nach unserer Abreise aus unserem schönen Motel aus Monterey haben wir wie geplant versucht den Highway No. 1, der durch das Gebiet der Buschbrände führt, zu passieren.
Monterey selbst war inzwischen sehr von der Rauch-Aschewolke eingehüllt, unser Auto wurde über Nacht in ein leichtes Kleid aus Asche gehüllt.

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Also höchste Zeit hier weg zu kommen. Die gesamten 60 Meilen sind wir mehr oder minder nur im Nebel gefahren. Oft kamen uns Feuerwehren und Polizei entgegen. Am Straßenrand standen parkende Schwerlasttransporte welche die großen Baufahrzeuge zum Ort des Geschehens gebracht haben, um irgendwie einen Weg zu finden die Ausbreitung des Feuers einzudämmen. Je näher wir der Feuerwalze kamen, desto mehr haben wir auch Familien gesehen, die das Auto bis zum Dachgepäckträger gepackt haben und sicher schweren Herzens das Haus zurück liesen. Eine Ranch die gerade evakuiert wurde – Cowboys trieben mit Pferden die Tiere zusammen und vor der Ranch standen große Anhänger für den Abtransport. Sowie auch andere wunderschöne Häuser in Küstennähe, die aber bereits schon leer standen. So sind wir den Highway entlang gefahren wie durch ein Bilderbuch und mit jeder neuen Seite gab es ein andere Szene. Das hat uns selbst sehr nachdenklich gestimmt – die Menschen hier sind wesentlich näher an den Naturgewalten dran als wir es gewohnt sind. Ob es Wasser, Wind, Erde oder Feuer.
Mit dem Feuer selbst sind wir glücklicherweise nicht in Berührung gekommen (sonst wäre der Highway sicher gesperrt worden). Aber nachdem wir die akute Brandstelle passiert hatten sind uns die weiteren Ausmaße dieses Feuers, welches zurzeit auch nur eins von vielen in Kalifornien ist, deutlich geworden. Ich fasse es in kurzen Worten zusammen – wir sind eine Küstenstrasse gefahren – jedoch ist die gesamte Fahrt über von dem Meer nichts zusehen gewesen. Es war wie zugedeckt – von einer weißen Rauchdecke. Der Highway führte Bergauf und Bergab, sodass wir abwechselnd unter, in und über der Decke gefahren. Die Temperaturanzeige hat diese Parabeln in der gleichen Form mit gemacht.;)

Am Campground angekommen haben wir uns dann auch dafür entschieden zu bleiben. (Wir hatten überlegt, wenn es mit der Luft nicht besser wird dann weiter zufahren).
Eigentlich sollte diese Woche zum feierlichen Abschluss der Westtour unsere Beach-Woche werden. Daraus ist bislang nichts geworden. Lange Hose, dicke Strümpfe und Fleece Pullover sind Pflicht – erst recht wenn es dann nachts wird!;)
Auf Grund der zurzeit so niedrigen Temperaturen, welche wir in Alaska zu genüge haben werden haben wir uns heute Morgen dazu entschieden den Campground “Plaskeet Creek” vorzeitig zu verlassen und in das 160 Meilen entfernte Santa Barbara zu reisen (jedenfalls in die Nähe davon) und????….Es war die richtige Entscheidung!:) Ein luxuriöser Campground, fließende Wasser (sogar Warmes), Duschen und sogar einen Pool und – den braucht man hier auch!:)

Wir genießen diesen Campground und sind jetzt in den letzten Zügen unserer USA – Westtour. Am Samstag geht es nach Las Vegas und am Sonntagnacht sitzen wir im Flieger nach Alaska. Aber bis dahin schreiben wir noch wie es im Yellowstone und Yosemite war!:)))))

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..aber der Abend Plaskett Creek hatte noch was gaaaanz besonderes!
Das Abendesen: Nudeln in dunkler Soße, mhhhmmm, mit “beef steak”, noch mehr mhhhmmm und etwas ganz seltenes ein Glas Rotwein. Okay – der Wein ist in einem Plastikbecher – aber es hat mehr Stil als aus der Edelstahltasse lol

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Liebe Grüße
Eure Weltenbummler

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in USA von Pat. Setze ein Lesezeichen zum Permalink.

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