Auf in die Pampas… im wahrsten Sinne des Wortes!!!

Wir haben uns dazu entschieden von La Paz aus eine Tour in die Pampas von Bolivien zu machen! Hört sich sicher erst mal gar nicht so spannend an?! Wir können euch versichern, dieser Trip war einer der spannendsten, beängstigendsten und schönsten zugleich – Abenteuer pur!

Aber am besten wir fangen von vorne an ;-)! Wir haben von anderen Reisenden gehört, dass der Dschungel und die Pampas in Bolivien noch sehr unberührt sein sollen, im Vergleich zu anderen Amazonasgebieten in südamerikanischen Ländern, und somit auch viel Natur und eine reiche Tierwelt zu bieten hat. Daher haben wir Dschungeltouren in Peru ausgelassen und auf diesen Moment hier gewartet. Die Tour war schnell gebucht über unser kleine Reiseagentur im Hostel in La Paz. Die erste Herausforderung lag darin, erst einmal zum Ausgangspunkt dieser Tour zu kommen, nämlich einem kleinen Ort namens „Rurrenabaque“ im Norden von Bolivien. Unsere nette Dame von der Reiseagentur meinte, wir sollten am Tag vorher einfach einen Minibus von einem Busterminal in La Paz nehmen und dann seien wir nach ca. 10 Stunden Fahrt dort. Diese Minivans fahren angeblich zwischen 11 und 13 Uhr am Busterminal ab. Gut, also müssen wir nur dorthin kommen – dachten wir! Das Taxi war schnell über die Rezi im Hostel bestellt und kam auch nach 10 Minuten an. Die nette Dame von der Rezi wollte auch gleich den Preis für uns verhandeln – da unser Spanisch etwas limitiert ist ;-)! Der Taxifahrer hatte wohl einen schlechten Tag und wollte auf jeden Fall viel zu viel für die Fahrt zum Busterminal (sagen wir mal so: 3 Mal mehr als für Einheimische und 1/3 mehr als für Touris üblich). Er ließ nicht mich sich verhandeln und erzählte was von viel Verkehr…! Wir sind ja nun inzwischen etwas erprobt hier in Südamerika und haben uns dieses Mal nicht die Butter vom Brot nehmen lassen! Wir haben kurzerhand den frechen Taxifahrer einfach stehen lassen und sind auf die andere Straßenseite gegangen. Dort sind wir in einen einheimischen Kleinbus eingestiegen, der uns für ein Zehntel des Taxipreises mitgenommen hat! Trotz kleiner Schwierigkeiten in der Kommunikation auf Spanisch haben wir es bis zum Busterminal geschafft! Yeah – dachten wir, jetzt nur noch den Minivan nach Rurrenabaque finden! Aber auch hier hatten wir uns die Sache zu einfach vorgestellt. Wir sind über das ganze Terminal gelaufen und haben nach den Minivans gesucht und gefragt – aber irgendwie schienen diese einfach nicht zu existieren. Irgendwann haben wir aufgegeben und entschieden, dass uns wohl nichts anderes übrigbleibt, als den Bus zu nehmen! Gut das Busticket war deutlich günstiger als der vorhergesagte Preis des Minivans und da die Fahrt nun auch ca. 15 Stunden dauern sollte, brauchten wir keine Übernachtung mehr in Rurrenabaque. Das Busticket war schnell gelöst und nun mussten wir nur noch auf die Abfahrt um 14 Uhr warten. Wie so üblich in Bolivien ist hier Pünktlichkeit relativ, irgendwann eine halbe Stunde später kam auch ein Bus und der sah aus, als hat man ihn gerade auf dem Schrottplatz kurz vor dem letzten Schritt geklaut. Einige Scheiben waren notdürftig mit Klebeband repariert und die Sitze waren dreckig – das war die wahr Pracht! Dafür war der Bus riesig und wir hatten viel Platz, da nur wenige Passagiere an Bord waren. Ich brauche wahrscheinlich nicht zu erwähnen, dass wir die einzigen Touris da drin waren! Na gut, los ging`s!

Nach ca. 5 Minuten haben wir gleich mal wieder angehalten – was ist jetzt??? Motor läuft noch, aber der Blick aus dem Fenster verriet, wir müssen erstmal tanken! Tanken bei laufendem Motor scheint hier absolut üblich, wie wir im Verlauf unseres Aufenthaltes in Bolivien herausgefunden haben. Also jetzt endlich los, oder? Nach ca. 2 Minuten der nächste Stopp – Busfahrer und Copilot brauchten noch was zu Essen! Also gut – besser die fahren nicht hungrig! Endlich auf dem Weg, haben wir nach wenigen Minuten bereits begriffen, dass diese Busfahrt anders werden wird, als wir es gewohnt waren. Als wir aus La Paz heraus waren, ging es erstmal ein Gebirge hinunter – das kam uns gleich mal bekannt vor. Da waren wir doch erst – der erste Teil unsere Fahrradtour! Der Bus raste bereits hier an den Klippen die kurvigen Straßen hinunter und uns war schon etwas mulmig. Auf was haben wir uns da eingelassen??? Erste Zweifel kamen auf…

Aber dieser Teil sollte noch der Entspannteste bleiben, denn nach ca. 3 Stunden Fahrt gab es dann auch keine geteerte Straße mehr. Jetzt ging es also über Schotterpisten weiter – und wenn ich das schreibe, meine ich wirklich Schotterpisten. Da die Tunnel anscheinend nicht befahrbar waren, ging es an engen Wegen neben dem Tunnel und direkt am Abhang lang (keine Leitblanken, direkt runter, Death Road 2) – und natürlich mit Gegenverkehr. Zu unserem Leidwesen hatten wir auch einen Fahrer erwischt, der anscheinend für ein Rennen trainiert hat und dessen einziges Ziel erschien, eine neue Bestzeit auf dieser Strecke aufzustellen. Patrick überfiel zwischendrin ein Wutanfall über das Fahrverhalten! Ab und zu mussten wir kurz anhalten, da die Gepäckklappe unten immer wieder aufging – wir waren also auch nicht mehr sicher, ob wir überhaupt noch Gepäck dabei hatten, oder ob dieses schon irgendwo in den Klippen abgestürzt war. Mich erinnerte diese Fahrt sehr an meine Bustour durch das Atlasgebirge in Marokko vor einigen Jahren – auch so eine Horrorfahrt.

Als wir nach 5 Stunden in irgendeinem kleinen Dorf anhielten, um eine 1 stündige Pause für das Abendessen einzulegen, ging Patrick zielstrebig zum Fahrer und verlangte unseren Rucksack aus dem Gepäckraum (zum Glück noch da). Wir nahmen unser gesamtes Gepäck und stiegen aus, in der festen Überzeugung keinen Fuß mehr in diesen Bus zu setzen. Wir hatten uns vorgenommen ab hier ein Taxi für die restliche Fahrt zu nehmen.

Da liefen wir nun abends durch die kleine Hauptstraße und sahen uns ein Taxi nach dem anderen an. KATASTROPHE! Sollte hier jemals der TÜV eingeführt werden, müssen wohl alle zu Fuß gehen. Es gelang uns innerhalb einer Stunde nicht ein Auto zu finden, dass so etwas wie ein Profil auf den Reifen aufwies, und da reden wir noch nicht über andere Sicherheitswünsche, wie einen Gurt, Stoßstangen oder Ähnliches! Wir gaben uns geschlagen und trotteten zurück zu unserem Bus und stiegen wieder ein. Nach mehreren Stoßgebeten ging die Fahrt mit einer Stunde Verspätung weiter. Warum Verspätung? – ganz einfach, man fährt erst dann weiter, wenn sich wirklich keiner mehr im Dorf findet, der mitfahren möchte. Nun war es ja dunkel: Vor- oder Nachteil? Keine Ahnung, zum Glück haben wir die Klippen draußen nicht mehr gesehen und versucht durchzuatmen. Wenigstens hatte jemand etwas Erbarmen mit uns, da der Busfahrer ein anderer war, dessen Fahrverhalten dann als gemäßigt zu beschreiben war. Natürlich gab es auch kurz nach dem Start wieder einen kleinen Stopp – ich konnte nur aus dem Fenster beobachten, wie sich Busfahrer und Copilot noch schnell eine riesige Tüte Kokablätter besorgten. Auch nicht unüblich hier – wie soll man sonst so viele Stunden hinterm Steuer wach bleiben! Irgendwann um 4 Uhr morgens waren wir dann plötzlich da – unser Gepäck auch (hatten wir aber auch mit zum Sitz genommen 😉 ). Wir waren einfach nur froh angekommen zu sein – irgendwo in einem Busterminal im Norden von Bolivien mitten in der Nacht. Wir haben uns dann einfach ins Busterminal gesetzt und gewartet bis es hell war. Dann sind wir mit einem Taxi (also einem Moped mit Anhänger) die letzten 5 km nach Rurrenabaque gefahren. Offensichtlich hat uns der Fahrer angesehen, dass wir etwas fertig waren und uns direkt an einer französischen Bäckerei abgesetzt. Ein erster Lichtblick nach dieser Tortur??? Ich sag euch – so gute Schoko-Croissants hab ich noch nicht einmal in Frankreich gegessen! Dieses Frühstück tat wirklich gut!!! Danach ging es dann zum Büro unseres Tourenanbieters, wo wir um 8 Uhr starten sollten. Naja, ihr könnt es euch schon denken, oder? Natürlich war um 8 Uhr niemand da. Wir saßen also vor dem Büro und warteten geduldig eine kleine Weile und irgendwann kam auch jemand! Wir üben uns derweil in Geduld 😉

Nach kurzer Absprache war klar, wir sind die einzigen, die für diesen Tag die Tour gebucht hatten. Aber kein Problem, unsere Fahrer kommt gleich und der bringt uns dann in 3 Stunden Fahrzeit zum Ausgangspunkt der Pampastour. Wenn wir etwas verstanden hatten, dann das wir wirklich in der Pampa gelandet waren!!! Unser Fahrer kam und nachdem die Dame aus dem Büro noch schnell Essen für unseren Koch in der Unterkunft besorgt hatte ging`s los. Der Fahrer düste mit uns über weitere Schotterpisten Richtung Pampas! Er hielt unterwegs mehrfach an, und zeigte uns erste Tiere hier im Nirgendwo! Wir waren bereits jetzt beeindruckt und erste Zweifel legten sich langsam. Unser Highlight war ein ganz besonderes Tier – dass v.a. ich gehofft sehen zu können: ein Faultier!!! Unser Fahrer war sehr nett und lief ein Stück mit uns in die Büsche, damit wir näher herankamen und das Faultier im Baum beobachten konnten! Diese langsamen Bewegungen – einfach unglaublich!

Dann ging es weiter nach Santa Rosa, wo wir dann nach einem kurzen Mittagsimbiss unseren Tourguide kennenlernten und aufs Boot umstiegen. Der Tourguide erfuhr bei unserer Ankunft, dass er uns für die nächsten 3 Tage durch die Pampas begleiten dürfte, da sein Kollege die Halloweenparty anscheinend nicht gut überstanden hatte, konnte er also nicht nach Hause, sondern wieder zurück mit uns. Naja – wenn das kein guter Start ist?! Zu unserer Überraschung war der Tourguide aber trotzdem sehr freundlich und entspannt. Für uns ging es nun weitere 3 Stunden mit dem Boot über den Yacuma Fluss im Mashaquipe Gebiet bis zu unserer Unterkunft.

Diese Bootstour war der absolute Wahnsinn!!! Wir haben so viele Tiere gesehen, das war nicht real! Wir haben hunderte von Alligatoren bzw. hier „Kaimane“ genannt gesehen. Zudem tausende von Vögel, Wasserschweine (Capybaras), Totenkopfäffchen und rosafarbene Delfine. Die 3 Stunden vergingen wie im Flug und wir konnten uns gar nicht satt sehen an der Tiervielfalt! Vor lauter Tieren vergisst man schnell wie schön der Fluss mit seinen Bäumen und Pflanzen aussieht! Da man das, was wir gesehen haben gar nicht in Worten beschreiben kann, stellen wir euch am besten viele Bilder zur Verfügung ;-)!

An unserer Unterkunft angekommen, haben wir erst einmal das auf Holzstelzen aufgebaute Konstrukt von Hütten betrachtet! Alles irgendwie zusammengehämmert – aber absolut ausreichend! Die Unterkünfte sind natürlich einfach, aber hier geht es ja nicht um Komfort, sondern um das Gefühl von Wildnis! Eigentlich sollten wir nach einer kurzen Teezeit noch einmal aufs Boot und dem Sonnenuntergang entgegenfahren. Allerdings brach ein ordentlicher Regen herunter und da wir alle sehr erschöpft waren, haben wir die Fahrt einfach mal auf den nächsten Tag verschoben. Das ist natürlich ein Vorteil, wenn keine anderen Touris da sind! Also haben wir einfach das Abendessen an die Teezeit angeschlossen und sind dann unter unserem Moskitonetz in unserer Hütte ins Bett gefallen und haben so gut wie lange nicht geschlafen.

Am nächsten Morgen gab es dann um 7.30 Uhr Frühstück. Danach ging es dann kurz mit dem Boot zu einem Anlegepunkt, von dem aus wir eine Wanderung zu einer Lagune gemacht haben. Ziel der Wanderung??? Natürlich nach Anakondas und Cobras suchen. Mit einem eigenartigem Gefühl im Bauch sind wir durch die Pampas gestapft, ausgerüstet mit Gummistiefeln und langen Klamotten, um uns vor Moskitos zu schützen. Zunächst sind wir ca. 40 Minuten zur Lagune gelaufen, vorbei an Kuhherden, wilden Pferden und Vögeln. Wir haben sogar Störche gesehen und schon gewitzelt, ob es deutsche Störche seien, die hier überwintern! An der Lagune angekommen, sind wir direkt am Wasser entlang gelaufen und ein paar Mal zusammengezuckt, als Kaimane vor uns ins Wasser abgetaucht sind – immer in der Hoffnung unser Guide weiß was er das tut. Die Landschaft ist wunderschön – Pampas heißt ja nichts anderes als subtropische Grassteppe. Unser Guide hat alles gegeben, irgendwie eine Schlange zu finden, allerdings blieb es für uns bei Schlangenhaut und einem Schlangenskelett! Irgendwie waren wir gar nicht so traurig, dass wir der Anakonda oder Cobra nicht begegnet sind, dafür haben wir so viele andere Tiere gesehen!!! Nach 4 Stunden haben wir dann den Rückweg angetreten. Unser Highlight bei diesem Ausflug sollte ein großer Kauz sein, den wir in einem der Bäume entdeckt haben – einfach atemberaubend!!!

Zurück in unserer Unterkunft haben wir Mittag gegessen und Patrick fand einen neuen besten Freund. Die schwarze Katze mit weißem Kragen (lebt gerade seit 2 Wochen in der Unterkunft) hat sehr großen Gefallen an Pat gefunden und wich zu den Essenszeiten nicht von seiner Seite. Unser Guide erzählte, dass er beobachtet habe, wie der kleine Puma (so haben wir ihn getauft) sogar Kaimane im Griff hat! Auch die Affen scheinen ihm keine Probleme zu bereiten! Also ein tapferer Kater, der hier ein neues zu Hause gefunden hat. Da wir aufgrund unserer „kleinen Gruppe“ Essen im Überfluss hatten, ging es dem kleinen Puma super ;-)!

Nach einer ausgedehnten Siesta haben wir dann noch einmal eine Bootstour gemacht. Es ging noch einmal zu den rosafarbenen Delfinen. Da der Wasserstand nicht so hoch ist in dieser Jahreszeit, sieht man sie leider nicht springen, sondern nur ihren Rücken. Trotzdem faszinierend! Auf dem Weg haben wir dann auch noch Brüllaffen im Baum entdeckt – toll!!! Dann ging es wieder zurück zum Abendessen! Eigentlich sollten wir dann noch den Sonnenuntergang ansehen, aber dieser romantischen Bootstour standen leider die Wolken im Weg. Wir sind dann zu einheimischen Farmern gefahren, die ihre Kuhherden hier in der Pampa haben. Wir saßen dann also dort auf der Veranda, Pat hat mit dem Guide ein Bier getrunken und wir haben die Farmer beobachtet, wie sie die Herden zurückgebracht haben, natürlich von Hunden begleitet. Dort gab es alles, was man von einem Farmer erwartet: Kühe, Pferde, Enten, Hühner, Hunde und weite Graslandschaft. Nach einer Stunde liefen die Kinder des Farmers auf einmal ganz aufgeregt durch die Gegend – was war da los? Wenige Sekunden später trauten wir unseren Augen nicht! Plötzlich stand ein Rehkitz vor uns! Ja richtig gehört: Rehkitz!!! Die Familie hatte dieses 2 Wochen zuvor in der Pampas gefunden – ohne Mutter und wohl jämmerlich am Weinen. Kurzerhand wurde das Rehkitz auf die Farm mitgenommen und lebt nun dort zwischen den Hunden und Hühnern! Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, würde ich es auch nicht glauben! War ein sehr interessanter Abend! Auf dem Rückweg ging es dann im Dunkeln über den Fluss und wir haben mit den Taschenlampen rumgeleuchtet. Dabei schauten uns enorm viele orangefarbene leuchtende Augen an. Von überall her hatten uns die Kaimane im Visier…

Am nächsten Tag stand dann noch vor dem Frühstück ein kleiner Ausflug in den Sonnenaufgang auf dem Programm. Um 5.30 Uhr sind wir von unbeschreiblichen Geräuschen im Boot langsam den Fluss entlang gefahren. Das Beeindruckendste neben den Brüllaffengeräuschen waren an diesem Morgen die Kaimane. Diese lagen im Wasser und machten sehr eigene Geräusche, bei denen der männlich Kaiman Vibrationen ins Wasser abgibt – so dass das Wasser über ihm kleine Blasen schlägt. Dieses Schauspiel dient natürlich zur Fortpflanzung – der männliche Kaiman versucht so Weibchen anzulocken! Nach dem Frühstück stand eine weitere Bootstour auf dem Programm. Aber zunächst haben wir einmal Aras und Tukane gesehen – von unserer Hütte aus!

Ziel unserer Bootstour sollte es sein, unser Mittagessen zu fangen. Ihr ahnt es schon: was fängt man in einem Fluss? Richtig, Fische!!! Aber hier fängt man nicht irgendwelche Fische, nein hier in der Pampa im Amazonas fängt man Piranhas! Also mit einer Angelschnur ausgestattet, an die man ein Stück Rindfleisch hängt ging es los. Einfach Fleisch befestigen und das Ganze an der Angelschnur ins Wasser werfen. Sobald man spürt, dass etwas zubeißt -> rausziehen! Klingt simpel – aber Piranhas sind nicht blöd. Nur zu oft haben sie einfach das Fleisch einfach abgefressen, ohne an der Angel zu hängen. Zum Glück ist unser Guide Erfahrung – irgendwie hat er es geschafft die Piranhas zu angeln, so dass unser Mittagessen gesichert war! Mit einigen Piranhas ging es dann zurück zur Unterkunft und eine Stunde später gab es neben anderen Köstlichkeiten frisch gebratene Piranhas für uns! Viel Fleisch ist nicht dran an dem kleinen Fisch, aber er war tatsächlich sehr lecker! Eine einmalige Erfahrung für uns!

Damit war dann unsere Tour schon fast rum, natürlich ging es wieder mit dem Boot zurück! Wir haben jede Minute genossen und noch einmal die Tiere und die Natur in uns aufgesaugt! Am Ende der Bootsfahrt ging es dann auch wieder 3 Stunden mit dem Jeep über die Steinpisten nach Rurrenabaque.

Nun kam der schwierigste Teil – die Rückfahrt. Wir haben uns auch hier wieder auf die Suche nach Minivans gemacht: erfolglos! Also blieb nur Bus oder Flugzeug. Nachdem aber gerade so eine klapprige Propellermaschine vor uns gestartet ist, haben wir uns dann für den Bus zurück entschieden, zumindest wussten wir diesmal auf was wir uns einlassen und das wir auf der Innenseite der Klippen fahren (Linksverkehr 😉 )! Nach einer weiteren 15 stündigen Horrorfahrt waren wir zurück in La Paz! Dort sind wir erstmal seeeehr laaaaange duschen gegangen und haben uns in unserem Hostel von den Strapazen erholt. Die Pampastour selbst möchten wir auf keinen Fall missen – sie war SUPER!!! Die Busfahrt war so gesehen die eigentliche Death Road, die wir zum Glück gut überstanden haben!!!

Nach einer kurzen Erholungspause hier La Paz geht es dann nun schon wieder weiter über die bolivianische Salzwüste nach Chile!!! Also auf ins nächste Abenteuer 😉

Bis bald,

eure Weltenbummler!

Abschied aus der Pampas

Abschied aus der Pampas

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